Die dicke rote Suppe tropfte ihr vom Kinn.

Die dicke rote Suppe tropfte ihr vom Kinn.
Animalisch grub sie trotzdem, immer wieder, ihre Zähne in das Fleisch.
Bissen um Bissen schlang sie ihr Mahl hinein, als würde sie drohen zu verhungern.
Mit dem Handrücken wischte sie sich geistesabwesend über den Mund. Am Ärmel blieb dabei der Saft ihrer Lippen kleben. Doch über die Wangen ersteckten sich weite rote Spuren und reichten fast bis zum Ohr.
Auch von ihren Händen begann der Saft zu tropfen und es kümmerte sie wenig, denn schon hatte sie den nächsten Bissen genommen. Mit Genuss und Hingabe grub sie sich immer tiefer hinein.
Schließlich war nichts mehr da. Nur noch die abgenagte leere leblose Hülle des satten Lebens das es Mal gewesen war.
Ungehindert griff sie dennoch zu und nahm das nächste Stück, das sich bot. So eine gute Kost würde nicht so schnell wiederkommen. So gute Wassermelone gab es selten.

Hallo Welt!

So startet jede WordPress-Installation und so starte ich auch in die wohl tausendste Instanz meines Blogs.

Ich habe immer wieder schon versucht zu bloggen, konnte mich aber nicht an eine Regelmäßigkeit gewöhnen. Ich habe es dann immer schnell sein gelassen und mich meiner Lieblingstätigkeit, dem Nichttuns, hingegeben.

Da ich das lästige Prokrastinieren ein weiteres Mal hinter mir lassen möchte, stürze ich mich nun in die Arbeit. Ich fange einfach immer mehr neue Projekte an, in der Hoffung dass ich dann auch weiter daran arbeite.

Was möchte ich hier nun also tun, so als Neu-Blogger?

Ich möchte schreiben.

Schon seit Jahren träume ich davon Bücher zu schrieben. Ich habe aber auch diesen Traum, wie so viele andere, immer vor mir her geschoben. Gemacht, angegangen oder gar zu Ende gebracht habe ich es nie.

Das soll und will ich ändern. Parallel dazu möchte ich eine Stelle schaffen, an der ich meine kreativen Versuche, meine Texte und Ansichten veröffentlichen kann.

Das Internet und Bloggen an sich sind jetzt nicht mehr ganz jung. Ich bin auch nicht der erste der es tut. Aber das ist mir egal. Ich möchte etwas schaffen, auf das ich verweisen kann. Wenn das dann vielleicht auch noch anderen gefällt, ist es umso besser.

Was die Blog-Posts angeht, werde ich mich auf meine eigenen kreativen Texte, Prosa und Lyrik, fokussieren, aber auch meine generellen Ideen und Inspirationen teilen. Schließlich bin ich nicht nur Autor sondern auch „digital professional“.

Los geht’s.